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Content Marketing Blog

Monatsarchive: Januar 2010

Authentizität in Präsentationsvideos: echt überzeugt

Letzten Herbst habe ich für Horse Guided Experience ein Videoprojekt durchgeführt. Es ging konkret darum potenziellen Neukunden per Videofilm Einblicke in das Thema „Führungskräftetraining mit Pferden“ zu geben. Um mir eine Vorstellung von der Wirksamkeit dieses Trainings zu machen, nahm ich selbst an einem „Crashkurs“ teil.

Sabine Ludwig von Horse Guided Experience

Sabine Ludwig von Horse Guided Experience

Es war für mich eine bemerkenswerte Erfahrung, meine Qualitäten als Führungskraft zu testen. Gegenüber den Pferden zu stehen und sie das tun zu lassen, was ich will, ist schon ein prägendes Erlebnis.

Im Anschluss überlegte ich mit Sabine Ludwig und Karen Gerlach von Horse Guided Experience, wie ein Videodreh aussehen könnte. Mir war von Anfang an klar, dass nur reale Bedingungen in Frage kommen würden, um den Zuschauern ein möglichst authentisches Bild zu liefern. Doch welches Unternehmen ist schon bereit sich für Videoaufnahmen zur Verfügung zu stellen? Vor allem bei einem so sensiblen Thema, wie der Persönlichkeitsentwicklung von Führungskräften?

Also wurde ein Führungskräftetraining mit Teilnehmern organisiert, die noch nie so eine Fortbildungsmaßnahme als Führungskraft mitgemacht hatten und bereit waren, ihre Erfahrungen von meiner Videokamera aufnehmen zu lassen. Mit insgesamt sechs Teilnehmern – Selbstständige, Abteilungsverantwortliche und Mitarbeitern in leitenden Positionen – wurde das Training extra für den Videodreh arrangiert.

Meine Aufgabe war es, den Dreh so unauffällig wie möglich umzusetzen. Weil alle Teilnehmer sehr interessiert sich dieser spannenden Aufgabe stellten, wurde ich während der Dreharbeiten quasi so gut wie gar nicht wahrgenommen. Karen Gerlach und Sabine Ludwig leiteten den Seminartag mit ihren Pferden so, wie sie es in ihrer Funktion als Führungskräfte-Coaches mit ihren Kunden auch tun.

Die Ergebnisse des Drehtages waren durchweg klasse. Nicht nur für mich, weil ich endlich brauchbares Videomaterial „im Kasten“ hatte, sondern auch für die Teilnehmer, die einiges von dem Erlebten für ihren Arbeitsalltag mitnehmen konnten. Mein Ziel, die Erfahrungen der Probanden in Form ihrer Reaktionen, Handlungen und Meinungen ungefiltert festzuhalten, war erfüllt. Karen Gerlach und Sabine Ludwig waren begeistert, nachdem ich aus dem Material zwei Videos geschnitten, vertont und betitelt hatte.

Die Teilnehmer während des Seminars in der Halle

Die Teilnehmer während des Seminars in der Halle

Von dem Ergebnis kann sich jetzt jeder auf der Website von Horse Guided Experience überzeugen. Zwar ist das Video mit dem Titel „So funktioniert ein Führungskräftetraining mit Pferden“ mit fast zehn Minuten recht lang geworden, allerdings glaube ich, dass es sehr spannend ist, den Leuten zuzuschauen, wie sehr Ihnen das Seminar hilft, sich als Führungskraft positiv zu verändern. Und das ist ja das, was Führungskräfte schließlich interessiert: was bringt´s mir? Mit den Videos können sie sich einen Einblick verschaffen.

Mittlerweile ist die Authentizität der Videos von einigen Besuchern bestätigt worden. Ich bin gespannt, wie sich die Videos nach dem Relaunch der Website Ende November 2009 auf die Neukundengewinnung auswirken werden.

Ich freue mich über ein Feedback, ob als Anregung, Kritik oder Meinung. Danke.


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Regionale Unternehmer hinken in Sachen Social Media hinterher – es ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten

Osthessens Unternehmen hinken in Sachen Social Media der Entwicklung zum größten Teil hinterher. Vielleicht ist das keine neue Erkenntnis, aber ich finde sowas ist ein Blogbeitrag wert.

Bei zahlreichen Gesprächen mit Unternehmern meiner Zielgruppe (kleine und mittlere Unternehmen) stelle ich immer wieder fest, dass deren Denkweise in der Welt von Web 2.0 noch gar nicht angekommen ist. Selbst Web 1.0 ist vielerorts noch nicht richtig begriffen. Das große WWW wird immer noch als Technik verstanden und nicht als Medium.

Nach wie vor ist die Wahrnehmung der Entscheider und Geschäftsführer von einer erfolgreichen Website deren Optik. Aktuelle Inhalte? Fehlanzeige. Einige haben zwar bereits in ein Content  Management System investiert, nutzen aber die Möglichkeiten solcher Systeme nicht. Die Prioritäten für die Pflege und die Vermarktung des eigenen Unternehmens über´s Web sind gleich Null.

Wenn ich dann mit Themen wie Blogs, twitter, Video und PR-Arbeit komme, verstehen die meisten nur Bahnhof. Die Ausnahme bildet das Unternehmensnetzwerk XING. Hier sind doch die meisten schon aktiv geworden, wenn auch nur mit halbherzigen Engagement. Mittlerweile bin ich in meinen Erstgesprächen dazu übergegangen, zunächst ein Stück Aufklärungsarbeit zu leisten.
 
Ich stelle fest, dass die Unternehmer einfach eine Orientierung brauchen, wohin sich das Internet entwickeln wird. Denn eins ist klar: Diejenigen Unternehmen, die es nicht verstehen das Internet als Instrument des Marketings zu nutzen, werden es schwierig haben langfristig in ihrem Geschäft Erfolg zu haben. Es sei denn sie sind die Könige des Empfehlungsmarketings. Sowas habe ich auch schon kennengelernt, dann brauchen diese allerdings auch keine Website. Die Geschäftsführer haben also mittelfristig einige Herausforderungen zu bewältigen. Die wichtigste wird sein, mehr Zeit in dieses Thema zu investieren.

Es reicht meiner Meinung nach nicht aus, alle Internet-Aktivitäten einer Agentur, wie beispielsweise meiner, zu überlassen (was die meisten ja am liebsten tun würden). Hier ist die Mitarbeit des Geschäftsführers gefragt und zwar in der Form, bei allen unternehmerischen Handlungen in Bezug auf sein Geschäft stets das Internet mit einzubeziehen. Ist diese Denkweise in den Köpfen der Unternehmer erst einmal installiert, ist schon viel erreicht. Beispiel: Der Inhaber eines Sanitärbetriebes hat bei einem Kunden ein neues Bad eingerichtet. Nach Abschluss der Bauarbeiten sehen die nächsten Schritte aus Sicht des Marketings so aus:

  • Den Kunden fragen, ob er bereit ist ihm ein Testimonial zu geben.
  • Mit dem Kunden abklären, ob er bereit ist Fotos schießen zu lassen, oder ein kurzes Video von seinem Bad drehen zu lassen.
  • Den Kunden fragen, ob über sein Bad-Projekt eine kurze Story geschrieben werden darf.

Das war´s schon. Investition: keine zwei Minuten. Die Ausführung der Marketingmaßnahmen delegiert der Geschäftsführer an eine Agentur, die dann die nächsten Schritte einleitet. Was kann jetzt daraus gemacht werden?

  • Ein redaktioneller Beitrag in Form einer Projektstory zur Veröffentlichung auf der Website oder in einem Artikel-Portal.
  • Eine Fotogalerie auf der Website veröffentlichen
  • Das Testimonial des Kunden prominent auf der Website platzieren
  • Ein Kurzvideo auf Youtube hochladen und dann auch auf der Website einstellen
  • über das Projekt twittern

Investition um die ganzen Maßnahmen umzusetzen? Je nach Anspruch und Umfang ca. 8 – 12 Stunden. Nutzen: Eine tolle Referenz, die neue Kunden bringen wird, denn das was der Sanitärbetrieb verkauft und realisiert interessiert potenzielle Kunden. Das wäre für mich ein Ansatz, wie ein Unternehmer aktiv die Möglichkeiten des Internets, insbesondere von Social Media, nutzen würde. Dann werde ich mich nun daran machen ein Installateur in den Köpfen meiner Kunden zu werden und dann klappt es auch mit Social Media Marketing. Übrigens: Ein tolles Beispiel, wie Social Media Marketing in der Praxis funktionieren kann, ist der Hotelier Jürgen Krenzer aus Seiferts in der Rhön. Er versteht es die ganze Klaviatur des Web 2.0 für sein Geschäft zu nutzen. Jürgen blogt, twittert und hält seine Website stehts aktuell. Unbedingt mal reinschauen unter: www.rhoenerlebnis.de Sein twitter-Account: twitter.com/rhoenschaf

BITKOM veröffentlicht Leifaden Social Media Marketing

Bitkom-Leitfaden

Bitkom-Leitfaden

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. – kurz BITKOM – hat einen neuen Leitfaden veröffentlicht. Er beschäftigt sich mit dem Thema Social Media Marketing, also alles, was relevant ist in Bezug auf die Möglichkeiten des „Mitmach-Internets“. Neben der Erklärung, was Social Media Marketing überhaupt ist, wird auf die jeweiligen Prinzipien und Trends im Detail eingegangen. Der Leitfaden richtet sich in erster Linie an Einsteiger. Er ist allerdings auch für Insider interessant, weil er einen kompakten Überblick gibt.

Social Media Marketing ist meiner Meinung nach Pflichtprogramm für jedes Unternehmen. Die Zielgruppen von morgen werden über Social Media-Plattformen, wie Blogs, facebook, twitter usw. kommunizieren. Nur eine Website zu haben und die ab und zu mit neuen Inhalten zu bestücken, wird kaum ausreichen. Wer sich jedoch mittelfristig aktiv beteiligt, und seinen Interessenten die Möglichkeit des Dialogs bietet, wird davon profiteren. Es ist nicht erforderlich, die gesamte Klaviatur der Social Media Marketing mitzuspielen. Wer es jedoch schafft nach und nach die Anwendungen in seinen Arbeitsalltag einzubauen – beispielsweise über das Bilden neuer Geschäftskontakte über das Social Networks XING – gehört schon ein Stück dazu und bekommt darüber Kunden.

Link zum Leitfaden Social Media Marketing von BITKOM

Web-Aktiv bietet neue interaktive Typo3-Schulung für Redakteure an

Typo3-Schulung für Redakteure

Typo3-Schulung für Redakteure

Mein Partner und Freund Andreas Kempf, Inhaber der Typo3-Agentur Web-Aktiv, hat ein interessantes Schulungskonzept für Einsteiger in die Pflege von Websites mit Typo3 entwickelt. Die Schulung kann von jedem PC mit Internetzugang durchgeführt werden. Sie enthält einzelne Lektionen mit Aufgaben.  Jeder Teilnehmer bekommt einen Passwortzugang zur Schulungsseite und hat je nach Vereinbarung noch einen Monat Zeit, um das Gelernte zu vertiefen.

Andreas ist ein ausgezeichneter Lehrer. Er versteht es nicht nur die Schulung verständlich durchzuführen, sondern auch das Bedienkonzept des Backoffice so zu konfigurieren, dass nur die wesentlichen Bedienelemente angezeigt werden. Damit ist es für die Schüler einfach, schnell einen Zugang zu Typo3 zu bekommen. Ergänzt wird die Schulungs-Website mit weiteren Schulungsunterlagen, Links und Videos.

Für alle Unternehmer aus der Region Fulda, Bad Hersfeld und benachbarten Landkreisen, die Typo3-Anwender werden wollen, empfehle ich mit Andreas Kontakt aufzunehmen. Gerne bin ich bei der Vermittlung behilflich. Er schult übrigens auch Administratoren für Typo3.

Orthopädischer Bandwurmsatz

Schaufensterfoto des Wyker Orthopäden

Schaufensterfoto des Wyker Orthopäden

Familienbedingt bin ich oft auf der Insel Föhr. Bei unseren Streifzügen durch die Wyker City bleibe ich immer wieder erstaunt vor einem orthopädischen Geschäft stehen. Nicht, dass mir die Auslage und die Schaufenstergestaltung unbedingt gefallen würde. Es ist vielmehr die Art und Weise, wie der Inhaber sich positioniert. Auf drei handgemalten Tafeln, die einen Werbecharme der 50iger Jahre ausstrahlen, wird den Passanten erklärt, was sie erwartet, wenn Sie das Geschäft betreten.

Das Beste ist dabei die Tafel „Betreuung“. Darauf ist zu lesen:

Ich bin in der Lage und bereit, Ihnen nach den modernsten Erkenntnissen, welche aus eigener über 35 jährigen Berufspraxis unter Berücksichtigung aller individuellen Gegebenheiten und Erfordernisse Ihrer Füße, Fußstützen zu modellieren, die Ihnen das schmerzfreie Gehen wieder ermöglichen sowie das Fußleider beheben, bzw. eine Verschlimmerung zu vermeiden helfen.

Wow, das sind 48 Worte in einem Satz. Da hat sich der Schreiber richtig Arbeit gemacht. Anscheinend war es ihm wichtig so viel wie möglich an Informationen in einem Satz unterzubringen. Das ist ihm absolut gelungen. Vielleicht muss man als Leser die Tafel eher als Kunstwerk ansehen, denn die Buchstaben sind alle handgemalt. So sieht noch Marketing alter Schule aus.

Zugegeben neige ich ab und zu auch mal dazu einen längeren Satz zu formulieren, aber das ist schon wirklich heavy. Wenn Sie mal auf Föhr verweilen, unbedingt mal reinschauen. Das Geschäft befindet sich in der Großen Straße. Viel Spaß beim (mehrmals) Lesen (bis man es verstanden hat).

Jetzt geht´s endlich los!

Alles Gute für 2010

Alles Gute für 2010

Es ist der 1.1.2010. Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr ist es endlich meinen Blog, den ich schon seit Wochen aufgesetzt habe, mit nützlichen Inhalten zu füllen. Eigentlich wollte ich nach drei Monaten Selbstständigkeit schon längst mit dem Schreiben begonnen haben. Doch zahlreiche unfertige Projekte wollte ich unbedingt zum Abschluss bringen.

Neben der NLP-Website von Elke Post, war das das vor allem das Web-Projekt von Horse Guided Experience. Bei beiden Projekten gab´s das ganze Content-Programm: das Erstellen von Inhaltstexten und Artikeln; Fotos schießen, bearbeiten und veröffentlichen; Videos drehen, schneiden und vertonen und Podcasts produzieren.

Jetzt bin ich soweit und kann mit gutem Gewissen ans Bloggen gehen.
Ich wünsche allen Lesern, Freunden und Partnern viel Erfolg für 2010.

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