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Google liefert bessere Suchergebnisse – weg vom „Blickfriedhof“

In einem Interview von media-treff.de mit Lars Lehne von Google wird erklärt, wie sich die Ansicht des Suchergebnisses der Suchmaschine verändert hat. Lars Lehne berichtet, dass Suchergebnisse jetzt "mundgerechter" und mit mehr Tiefe für Endkonsumenten dargestellt werden. Interessant ist sein Aspekt in Bezug auf mittelständige Unternehmen. Er ist der Auffassung, dass mit den neuen Möglichkeiten die Unternehmen nicht nur ihre eigene Website als Kommunikationskanal nutzen sollten, sondern auch in anderen Bereichen, wie News, Bilder und Blogs vertreten sein sollten.  Die Suche im Internet bezeichnet er als "Rückgrat" der Kommunikation. Ein Zentralnerv, der alle Kommunikation zusammenführt. Ein wirklich informatives Interview.

Fulda ist in Sachen Networking sehr aktiv – Mitmachen lohnt sich!

Das in Fulda ordentlich „genetworked“ wird wusste nicht nur Landrat Bernd Woide auf der kürzlich stattgefundenen fuldakom zu berichten. In der Tat verstehen es die Unternehmer der Region Osthessen, sich zu vernetzen. Die fuldakom diente allein dem Zweck, neue Unternehmen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Das ist den Organisatoren auf Anhieb gelungen, danke dafür. Interessant bei der Veranstaltung war für mich, wie viele Organisationen und Vereine es in unserer Region gibt, die Unternehmer aktiv unterstützen, ihre Geschäftstätigkeit erfolgreicher zu gestalten. Dass auch die Kreishandwerkerschaft, der Arbeitgeberverband und weitere Verbände aktiv netzwerken, war mir persönlich bis dato neu.

Networking in Fulda funktioniertIch bin ja selbst so ein Networker, ob nun online bei Xing oder offline beim Zeitsprung IT-Forum e. V. oder dem Tourismus- und Gewerbeverein Hofbieber e. V., für mich gehört diese Form der „Beziehungsakquise“ einfach zu meinem Business. Das Beste dabei ist: Quasi jedes Unternehmen, welches ich über diesen Weg kennenlerne, hat Bedarf an Content-Dienstleistungen und Online-Marketing.

Alles in allem konnte ich interessante Geschäftskontakte knüpfen. Einige Termine habe ich auch schon wahrgenommen. Es lohnt sich also mitzumachen. Übrigens war der erste SEO-Stammtisch ein voller Erfolg. Also auch in Spezial-Themen, wie Suchmaschinenoptimierung ist Bedarf an Austausch vorhanden. Das Know-how ist hier bei uns in der Region und das macht mich als Fan des Kreises Fulda stolz.

SEO als Strategie ansehen, nicht als Einzelmaßnahme

Durch meine Arbeit als Internet-Redakteur habe ich ja berufsbedingt mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung zu tun. In letzter Zeit häufen sich Anfragen, wo es den Kunden nur darum geht, dass ich für sie Suchmaschinenoptimierung übernehme. Zum Teil sind (meist nicht aus der Region Osthessen) Agenturen mit SEO-Maßnahmen bereits beauftragt worden.

Kunden nicht zufrieden mit SEO-AgenturenSEO erfordet eine ganzheitliche Strategie
Die Kunden sind allerdings nicht zufrieden mit den Ergebnissen und hoffen jetzt, dass ich Ihnen helfen kann. Schaue ich mir die Website und die SERP´s (Abkürzung für „Ergebnisse in der Suchmaschine“) genauer an, wird mir klar, warum die Kunden unzufrieden sein müssen. SEO wird nicht strategisch umgesetzt, sondern als Einzelmaßnahme. Das Motto könnte bei so manchen Kunden lauten: „Hauptsache ich stehe mit meiner Website zu den eingegebenen Keywords ganz oben bei Google, alles andere interessiert mich nicht!“ Gebe ich dann den Kunden einige Beispiele, was alles an On-Page und Off-Page-Maßnahmen alles vergessen wurde, sehe ich lange Gesichter.

Ohne SEO-Grundlagen, kein Erfolg
Hier einige Beispiele, was mir in der täglichen Praxis bei Kundenprojekten auffällt:

  • Es werden keine Title-Tags gepflegt
  • Descriptions sind mit 08/15-Texten belegt oder fehlen komplett
  • Die Landigpage hat so gut wie nichts mit der Keyword-Kombi zu tun und lädt Besucher nicht ein, das Angebot näher zu durchforsten
  • Es gibt keine Webmastertools zur Kontrolle und zur Optimierung
  • jede Menge Texte sind in Bildern untergebracht
  • und, und, und …

Von nützlichen Beiträgen, Referenzberichten oder Fachartikeln haben die meisten noch nie was gehört. Wenn doch, dann ist das ist ja mit viel Arbeit verbunden und „bringt sowieso nix“. Ich frage mich schon, wie solche Internetprojekte Erfolg haben? Tja, wenn SEO so einfach wäre, würde es nur noch Suchmaschinenoptimierer geben und ich wäre meinen Job los.

Sechs Standard-Kriterien damit SEO überhaupt funktioniert
Zum Glück ist es nicht so. Meine Empfehlung – und die bestätigt sich immer wieder – ist folgende: SEO ist eine Strategie und keine Einzelmaßnahme. Und schon gar nicht ad hoc mit schnellem Erfolg. Wenn ich On- und Off-Page-Optimierung in sechs Punkten darstelle, ergeben sich für mich folgende Standard-Kriterien für strategische Suchmaschinenoptimierung:

  1. Ziele: Kontakte, Conversion, Wahrnehmung
  2. Content: Nützliche Inhalte auf der Website, der relevante Keywords und Keyword-Kombinationen beinhaltet
  3. Linkaufbau: Online-PR, Fachartikel, Blogs (mit entsprechender Verlinkung)
  4. Website / CMS: Title-Tags- und Descriptions pflegen; Indizierung: Navigation, Struktur, URL-Darstellung, XML-Sitmap
  5. Webserver: Konfiguration, Performance
  6. Google: Webmastertools, Analytics

Entscheidend ist: die gesamte Prozesskette muss stimmen. Also von der Suche eines Users in Google, über das Suchergebnis zur Landigpage, den Website-Inhalten bis zur Kontaktaufnahme bzw. dem Kauf. Ist ein Glied zu schwach, kostet das wertvolle Kundenkontakte.

Übergreifende SEO-Kriterien beachten
In meinen Kundengesprächen fällt mir auch immer wieder auf, dass SEO eine in sich isolierte Maßnahme ist. Die Web-Pflege wird von einem Mitarbeiter oder einer externen Agentur übernommen. Der oder sie sind aber nicht in die SEO-Aktivitäten involviert. Der SEO-Agentur wiederum scheint es egal zu sein, was mit der Pflege und der Administration der Website geschieht. Wenn hier nicht konstruktiv zusammen gearbeitet wird, wie soll da ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess stattfinden? Alle Beteiligten, angefangen vom Webdesigner, über den Webentwickler, bis zum Redakteur sind in das Projekt einzubeziehen. Die Entscheidungen was umgesetzt wird trifft schließlich der Verantwortliche für das Thema Suchmaschinenoptimierung, vorausgesetzt er hat die Kompetenz und die Übersicht in alle Prozesse.

Mein Fazit
SEO bedeutet, dass:

  • alle Beteiligten am gleichen Strang ziehen und gleichermaßen am Erfolg mitarbeiten
  • die einzelnen SEO-Puzzleteile zu einem Bild zusammengefügt werden
  • Ausdauer und Kontinuität den langfristigen Gewinn bringen werden

Feedback wie immer gerne!

Unternehmer: Setzt die Brille Eurer Kunden auf, wenn Ihr sie über das Internet erreichen wollt

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie wenig sich Unternehmer mit dem sich verändernden Informations- und Kaufverhalten ihren Kunden beschäftigen. Das gilt vor allem für Firmen-Websites, die sich noch auf dem Niveau einer Visitenkarte bewegen. Wettbewerbsvorteile durch eine attraktive Website werden kaum genutzt. Den Geschäftsführern, meist von eher konservativ ausgerichteten Kleinunternehmen, ist anscheinend immer noch nicht klar, wie selbstverständlich das Web von ihren Kunden genutzt wird.

Es wäre also dringend notwendig, die Brille der Kunden aufzusetzen, wie die sich heutzutage vor dem Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung informieren. Die kürzlich von der Zeit, den Blick auf die Entwicklung des Webs schärfenArbeitsgemeinschaft Online-Forschung e. V. (kurz AGOF) veröffentlichten Zahlen bringen es an den Tag: 73,5 Prozent der der Internetnutzer sind seit drei Jahren im Netz aktiv. Knapp 70 Prozent der Gesamtbevölkerung sind online. Von den Internet-Nutzern haben 97,7 Prozent schon einmal nach Produktinformationen recherchiert. Diese Zahlen belegen: Das Internet ist zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. Eine Tatsache, die vor allem bei kleinen Unternehmen in der Region Osthessen anscheinend immer noch nicht angekommen ist.

Meist fängt das Problem damit an, dass die Unternehmer sich gar nicht mit dem Internet beschäftigen. Sie surfen nicht selbst, sie lassen surfen und bekommen deshalb auch keinen Bezug zur Online-Welt. Ein fataler Fehler, denn wie soll ein Geschäftsführer sich in die Lage eines Webnutzers versetzen können, wenn er selbst gar nicht weis, wie er mit dem Internet umgehen soll? Meiner Meinung ist es absolut erforderlich, sich mit dem Such- und Kaufverhalten seiner Kunden zu befassen. Warum? Wer im Web nicht für seine Kunden sichtbar ist, ist quasi nicht existent. Das Ziel eines jeden Unternehmers hat deshalb zu lauten: Was will ich als Unternehmer tun, damit ich das Internet für mein Geschäft aktiv nutzen kann? Die Betonung liegt dabei auf „aktiv“, denn Passivität funktioniert im Internet nicht. Nur kontinuierliche Website-Pflege und Vermarktung werden langfristig den Erfolg bringen.

Folgende Fragen muss sich ein Unternehmer stellen, der das Internet als Plattform zur Kommunikation und zum Verkauf nutzen möchte:

  • Welche Ziele möchte ich mit unserem Internetauftritt erreichen?
  • Mit welchen Worten und Begriffskombinationen (Keywords) suchen meine Kunden?
  • Werde ich in der Region mit meiner Website zu den gewählten Suchbegriffen auch in Google gefunden?
  • Sind die Informationen, die ich zu meinen Produkten und Dienstleistungen anbiete, vertrauenserweckend und überzeugend?
  • Wie kann ich Interessenten dazu motivieren, mich zu kontaktieren?
  • Werden die meisten Bedürfnisse meiner Kunden angesprochen? Habe ich sie erkannt?
  • Werden so gut wie alle Fragen auf meiner Website zu meinen Produkten beantwortet?
  • Kommen bestehende Kunden auf meiner Website zu Wort, die mich dabei unterstützen Vertrauen aufzubauen?
  • Welche Kriterien im Internet beeinflussen Kaufentscheidungen in meiner Branche? (z. B. Foren, Tests, Bewertungen usw.)
  • Nutze ich die Möglichkeit die Spuren, die ein Besucher auf meiner Website hinterlässt, richtig zu interpretieren und in die Verbesserung meines Webauftritts einfließen zu lassen?

Soweit einige elementare Fragen. Sie zu beantworten ist richtig Arbeit. Wer nicht bereits ist die Zeit zu investieren, bleibt am Besten weiterhin bei seiner Web-Visitenkarte. Ich freue mich auf Feedback.

Wie oft pflegen kleine und mittlere Unternehmen ihre Website? (M)Ein kritischer Beitrag zu einem wichtigen Thema

Mit dieser Frage, die mich seit Jahren beschäftigt, habe ich mich in einem Artikel auseinandergesetzt, den ich kürzlich als Fachpublikation bei online-artikel.de veröffentlicht habe. Zwar gehe ich davon aus, dass er von der Zielgruppe, für die er bestimmt ist, wohl kaum gelesen werden wird, schon gar nicht auf meinem Blog. Trotzdem finde ich es wichtig, dieses Thema anzusprechen.

Unternehmen tun gut daran ihre Website aktuell zu halten

Unternehmen tun gut daran, ihre Website aktuell zu halten

Ich denke es ist Zeit – und da spreche ich vor allem Web-Agenturen an – Kunden in Sachen Content besser zu unterstützen. Gut, Webentwickler und Designer leben davon, Websites ihren Kunden zu verkaufen.

Meiner Wahrnehmung nach ist jedoch den Kleinunternehmern damit allein nicht gedient. Ich kann mir sogar vorstellen, dass Kunden, die mehrfach in einen Internetauftritt investiert haben und immer noch keinen Erfolg haben, den Glauben an das Web verlieren. Auf der anderen Seite werden die meisten Unternehmener selbst diesen Zustand zu verantworten haben. Die Frage ist deshalb durchaus berechtigt: Wozu ein CMS verkaufen, wenn cirka 70 Prozent der Kunden es gar nicht selbst nutzen?

Ok, ein Design-Relaunch alle zwei bis drei Jahre geht für mich als Web-Redakteur in Ordnung. Allerdings darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Content eine größere Rolle spielt und einen entscheidenden Beitrag für den Erfolg einer Website sorgt. Unternehmer müssen also mehr bei der Webpflege begleitet werden, und das ist ein langfristiger Prozess. Natürlich gehören noch weitere Maßnahmen, wie SEO, SEM, Linkbuilding usw. dazu. Wenn´s aber mit dem Content schon kaum klappt, wozu dann solche Maßnahmen durchführen?

Hier der Link zum Artikel: Einsatz von Contentmanagement-Lösungen in kleinen und mittleren Unternehmen“. Ich freue mich auf Eurer Feedback.

Meine Vorstellung auf dem Treffen der Web-Developer in Fulda – Contentmanagement aus redaktioneller Sicht

Seit fast einem Jahr treffen sich einmal im Monat die Web-Developer in Fulda zum Netzwerken. Alle, die sich in der Region Osthessen mit dem Thema Webentwicklung, Webdesign und angrenzenden Jobs beschäftigen, können aktiv die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch nutzen. Geleitet und organisiert werden die Treffen von Achim Fischer von Codingfish Limited und Benedikt Deicke von synatic|net. Die Vorträge und Präsentationen beschäftigen sich natürlich überwiegend mit Programmiersprachen, Frameworks und Entwicklungstechniken. Aber auch Unternehmens- oder Projektvorstellungen stehen auf der Agenda der Treffen. Zwischen zehn und zwanzig Leute kommen einmal im Monat in das FH-Gebäude am Heinrich-von-Bibra-Platz.

Bei der März-Veranstaltung nutzte ich die Gelegenheit, mich und mein Business vorzustellen. Die wichtigsten Inhalte habe ich in folgendem Video zusammengeschnitten:

Link:

Wer Interesse hat an den monatlichen Treffen teilzunehmen, ist herzlich eingeladen. Achim und Benedikt organisieren die Veranstaltung richtig professionell und die Location ist auch prima. Alles ist kostenfrei inkl. W-LAN. Pizza-Sponsoren sind erwünscht 🙂

Link zur Xing-Gruppe

Codingfish Limited

SEMSEO 2010 – meine Eindrücke von der Konferenz

„2010 wird das Jahr der Suchmaschinen“, so lautet der erste Satz der Konferenzbeschreibung auf der Website des Veranstalters abakus. Das hatte ich schon im Oktober letzten Jahres vernommen und mich zeitig zur SEMSEO-Konferenz in Hannover angemeldet. Als Internet-Redakteur ist das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) natürlich ein elementarer Bestandteil meiner Arbeit. Bisher habe ich mich überwiegend mit der On-Page-Optimierung beschäftigt, dem Pflichtprogramm eines jeden Contentmanagers. Jetzt will ich mein Link-Aufbau-Wissen vertiefen.

Prof. Dr. Mario Fischer bei seinem Vortrag

Prof. Dr. Mario Fischer bei seinem Vortrag

Um die Szene der Suchmaschinenoptimierer aus der Nähe kennenzulernen, ist die Teilnahme an einer der wenigen Veranstaltungen Pflichtprogramm. Nur so lässt sich aus erster Hand in Erfahrung bringen, wer in der Branche ein wirklicher Profi ist. Sich nur in Blogs und Foren zu tummeln, um damit sein Wissen zu erweitern, kann ganz schön frustrierend sein. Es gibt (leider) in Sachen SEO keine geschriebenen Gesetze und keine Eindeutigkeit. Viel hilft zwar sich stringent an die Richtlinien von Google zu halten, nur verraten die nicht, welche Maßnahmen den meisten Einfluss auf das Ranking haben.

Unter den SEO´s gibt es ständig kontroverse Diskussionen „was rankt, und was nicht“. Zwar sind einige empfehlenswerte Bücher auf dem Markt, allerdings hinken die auch der Aktualität stets durch die permanente Weiterentwicklung des Google Algorithmus hinterher. Die Maßnahme, die gestern noch funktionierte, kann morgen schon keine Bedeutung mehr für das Ranking der eigenen Website haben (Beispiel Page Rank).

Wenn man also nicht ständig „Trail and Error“ spielen möchte, hält man sich an die Erfahrungen der SEO-Experten. Auf der SEMSEO gabs davon reichlich. Zum Beispiel Prof. Dr. Mario Fischer. Er referierte zum Thema Linkaufbau und Reputation. Bei seinem Vortrag viel mir auf, dass es gerade beim Linkaufbau auf Sauberkeit und Qualität ankommt. Also Dinge, wie Duplicate Content, defekte Links sind absolut zu vermeiden. Am Schluss seines sehr unterhaltsamen Vortrags stellte er ein neues SEO-Magazin vor, welches in Kürze zweimonatlich auf den Markt kommt. Es trägt den Titel Website-Boosting, so wie sein gleichnamiges Buch.

Spannend fand ich auch die Präsentation von Jens Fauldrath, Teamleiter SEO bei der Deutschen Telekom, zum Thema „Inhouse-SEO“. Bei diesem Vortrag wurde auf die strategische Sichtweise von SEO eingegangen. Die zentrale Frage war, wie wird unternehmensweit über alle Produkte und Abteilungen hinweg SEO organisiert und umgesetzt. Eine herausfordernde Aufgabe, die sehr viel mit Changemanagement und Prozessoptimierung zu tun hat.

Kurz erwähnen möchte ich noch die SEO-Klinik am Schluss der SEMSEO. Hier moderierte kein geringerer als Markus Tandler alias „Mediadonis“ das Panel. Es ist ja schon so was wie der Comedian unter den SEO´s. Der Mann ist einfach total unterhaltsam und weis genau, wovon er spricht. Sein Job war es zusammen mit weitere Experten einige Websites von SEO´s aus dem Publikum zu prüfen. Den Mut der Gäste, die sich einem Kurztest unterzogen, war schon zu bewundern, denn Markus nahm kein Blatt vor den Mund und zeigte mögliche Schwächen auf. Allerdings tat er das mit viel Witz und Schlagfertigkeit.

Mein Fazit: Suchmaschnenoptimierung ist ein hochkomplexes Thema je tiefer man sich damit beschäftigt. Erfreulicherweise hat der SEO-Markt deutlich an Seriosität gewonnen. Das hat man auch an den tollen Vorträgen auf der SEMSEO gesehen. Und: Es lohnt sich in jedem Fall, von den Besten zu lernen.

Aufreger der Woche: Website-Check lässt Content hinten runter fallen

ECCN GbR mit Sitz in KasselAls Internet-Redakteur und Contentmanager habe ich mittlerweile kein Verständnis mehr dafür, wenn Organisationen einen Website-Check anbieten, ohne das Thema „Content“ zu berücksichtigen. Seit Jahren werden von den IHK´s, BIEG Hessen, ECCN und vergleichbaren Institutionen für kleine und mittlere Unternehmen diese Services angeboten. Grundsätzlich ist diese Form der Unterstützung eine sinnvolle Sache. Allerdings findet meiner Meinung nach kaum eine Weiterentwicklung dieses Angebots statt.
Im letzten Newsletter von Hessen-IT ist zu lesen:

Der Website-Check bietet eine Untersuchung auf technische, strukturelle und grafische Schwachstellen, die bereits im Vorfeld beleuchtet und dann in Einzelgesprächen behandelt werden. Die Erreichbarkeit der Website wird geprüft, Linkanalyse, Ladezeit- und Suchmaschinencheck durchgeführt usw. Außerdem gibt es Tipps, um künftig erfolgreicher im Internet bestehen zu können.

In Ordnung, soweit scheint dem interessierten Unternehmer es an nichts zu fehlen. Doch was ist mit dem Content? Welche Rolle spielen Texte und multimediale Inhalte für die Attraktivität einer Website? Was ist mit redaktionellen Beiträgen und nützlichen Artikeln, die dazu dienen, dass sich der Besucher gut informiert fühlt? Wie wichtig sind aktuelle Meldungen, Referenzartikel und kurze Videos? Fehlanzeige! Stattdessen wird der Fokus auf Design und Technik gelegt.

Anscheinend ist es den Organisatoren solcher Veranstaltungen lieber, wenn Websites in Schönheit sterben. Angesichts der Wichtigkeit von Inhalten auf Websites ist die Agenda dieser Veranstaltungen unbedingt zu erweitern. Gutes Design und eine klar strukturierte Navigation sind heutzutage die absoluten Basics und werden quasi von jeder halbwegs erfolgreichen Webagentur bewerkstelligt. Das, womit die meisten Unternehmer nach wie vor ein Problem haben, ist die Herausforderung anzunehmen, für dauerhaft aktuelle und relevante Inhalte auf ihrer Website zu sorgen und auch in Offsite-Marketing (Stichwort Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing) zu investieren. Hier gilt es also für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen, liebe Organisatoren.

Ich hoffe, mit diesem Blog-Beitrag eine Lanze für das Thema „Content“ gebrochen zu haben. Letztlich geht es mir darum, dass die Unternehmer auf die richtige Fährte geführt werden und Erfolg mit ihrer Website haben, denn wie heißt es doch so schön: „Content is king“.

Jetzt geht´s endlich los!

Alles Gute für 2010

Alles Gute für 2010

Es ist der 1.1.2010. Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr ist es endlich meinen Blog, den ich schon seit Wochen aufgesetzt habe, mit nützlichen Inhalten zu füllen. Eigentlich wollte ich nach drei Monaten Selbstständigkeit schon längst mit dem Schreiben begonnen haben. Doch zahlreiche unfertige Projekte wollte ich unbedingt zum Abschluss bringen.

Neben der NLP-Website von Elke Post, war das das vor allem das Web-Projekt von Horse Guided Experience. Bei beiden Projekten gab´s das ganze Content-Programm: das Erstellen von Inhaltstexten und Artikeln; Fotos schießen, bearbeiten und veröffentlichen; Videos drehen, schneiden und vertonen und Podcasts produzieren.

Jetzt bin ich soweit und kann mit gutem Gewissen ans Bloggen gehen.
Ich wünsche allen Lesern, Freunden und Partnern viel Erfolg für 2010.

Der Internet-Redakteur blogt ab sofort

Als Schreiberling in Sachen Website-Pflege war es nur eine Frage der Zeit, wann ich mit meinen eigenen Blog loslege. Jetzt ist es endlich soweit. Alles was zum Thema Internet-Redaktion und Content-Management meiner Meinung nach einen Nutzwert für meine Leser hat, werde ich künftig hier veröffentlichen. Auch auf Fragestellungen zu Online-PR, Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinemmarketing werde ich die ein oder andere Anwort geben. Ich freue mich schon auf reges Feedback und konstruktive Kritik. Schließlich geht es mir bei einem Blog vor allem darum Erfahrungen auszutauschen. Das es dabei nicht immer so bierernst zugehen wird, dafür werde ich schon sorgen.

Also viel Spaß mit meinem Blog

Eurer Thomas

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