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Eine Veranstaltung durchführen ohne begleitende Website? Wer kann sich das im Internet-Zeitalter noch leisten?

Über eine Website die Herzen de Menschen erreichenKürzlich las ich einen Artikel auf der Website der Fuldaer Zeitung zum 2. Hünfelder Gesundheitstag Namens „Medico“. Klingt schon interessant: 30 Aussteller und 27 Vorträge, das ist doch schon recht ordentlich für eine kleine regional organisierte Gesundheits-
messe. Da dachte ich mir: schaust Dir das doch mal genauer auf der Website der Medico an. Doch wo ist die Website? Nix! Keine begleitende Homepage, die Details zu den Ausstellern, den Vorträgen und Zusatzinfos liefert.

Kann sich in der heutigen Zeit der Veranstalter so was noch leisten? Wenn die Messe überwiegend die ältere Generation ansprechen würde, hätte ich dafür ja noch annähernd Verständnis. Im Artikel der FZ ist jedoch ganz klar zu lesen: „Es gibt Informationen für alle Altersgruppen und Fachrichtungen.“ Geht der Veranstalter tatsächlich davon aus, dass er auf eine Website als Marketinginstrument verzichten kann? Nach Recherchen in Google und bei Hessens größtem Nachrichtenportal Osthessennews stelle ich fest, es gibt kein Online-Marketing, also auch kein Banner oder sonst einen Hinweis im Web. Auch nach mehreren Versuchen eine mögliche Domain in meinem Browser einzugeben, scheitere ich. Es ist einfach keine Website zu finden.

Angesichts des Aufwands den die Organisatoren sicherlich betreiben, stellt sich mir schon die Frage woran hat es denn gelegen sich dem Web als Plattform zeitgemäßer Öffentlichkeitsarbeit zu entziehen? Immerhin investieren Teilnehmer Zeit und Geld um ihre Dienstleistungen zu präsentieren. Und nur auf Plakaten, Flyern und Zeitungsartikeln sich zu verlassen, ist heutzutage zu wenig Marketing.

Gut, vielleicht erfahre ich es ja bei einem Besuch des Gesundheitstages. Ich hoffe nur, dass viele Besucher kommen. Wäre doch wirklich schade, wenn sich die Erwartungen des Veranstalters in den Besucherzahlen sich nicht so erfüllen, wie angedacht.

Meiner Meinung nach muss eine begleitende Website nicht die Welt kosten. Würde eine einfache Site beispielsweise mit WordPress erstellt werden, wären die Kosten minimal. Außerdem könnten die Besucher ein Feedback geben, welche gleich den Organisatoren eine Einschätzung gibt, ob ihr Konzept funktioniert.

Ich denke jedenfalls, dass es sich keine Veranstaltung mehr leisten kann, auf eine Website als Informations- und Marketingplattform zu verzichten. Es wird zu viel Potenzial verschenkt. Außerdem erwarten die meisten Internetnutzer diesen Service einfach. Auf die viele Vorteile, die sich für Interessenten des Gesundheitstages ergeben, möchte ich gar nicht eingehen. Es dürfte klar sein, wie hoch der Nutzen einer Veranstaltungs-Website ist.

Bleibt zu hoffen, dass der Hünfelder Gesundheitstag – sollte er noch mal stattfinden – künftig eine Website hat.

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