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Fernsehen, Radio und Zeitungen hacken auf den Facebook-AGB rum

Wie lange wollen die Ewiggestrigen eigentlich noch versuchen, den digitalen Wandel in der Werbung aufzuhalten?

Seitdem Facebook seine neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen angekündigt, und für wirksam erklärt hat, versuchen wieder mal die „klassischen Medien“ dem Bürger klar zu machen, wie böse das doch sei.

Der Datenschutz der deutschen Verbraucher ist nicht gewahrt! Es werden Daten an Dritte verkauft, die daraus Nutzerprofile erstellen können, um Werbung zielgerichtet auszuliefern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie aus Facebook austreten können . . . BlaBlaBla . . .

Egal, ob Fernsehsender (allen voran die öffentlich-rechtlichen), Radio oder Tageszeitung, alle hacken wiedermal auf der Zuckerberg-Company rum. Getreu dem Motto: „Herr Lehrer, ich weiß was . . . und das muss ich jetzt petzen“.

Ich kann es nicht mehr hören und sehen. Es ist einfach nur lächerlich, was da preisgegeben wird. Es ist immer wieder die gleiche Leier. Wann hört das endlich auf?

Der deutsche Verbraucher muss doch geschützt werden, damit der Datenschutz gewahrt bleibt!

Wenn ARD, ZDF, Radio u. Zeitungen von Facebook berichten, dann immer nur negativHallo, Medienfuzzis: Ich und viele Facebook-Nutzer wissen selbst, wie gut man sich schützen muss und wir brauchen deshalb keine Redakteure, die laufend versuchen mit ihrer Berichterstattung ihre sinkenden Einschaltquoten und Auflagen zu kompensieren. Lasst es doch einfach! Ihr bewirkt damit nichts. Die User, die sich gerne in Facebook austauschen, werden von der AGB-Änderung überhaupt nichts merken. Ich sage es Euch ganz deutlich:

Ihr werdet die datengetriebene Form der Werbung nicht mehr aufhalten. Sie ist längst Realität!

Bei der aktuellen Diskussion um dieses Thema muss ich mich zügeln, nicht zum Hassprediger zu werden. Laufend wird so eine gequirlte Scheiße produziert, die ich dann als Berater meiner Kunden wieder zurückquirlen darf. Es ist an der Zeit, dass die Menschen endlich begreifen, dass althergebrachte Werbemodelle nicht mehr funktionieren. Die Zukunft der Werbung wird bereits seit Jahren von Nutzerprofilen der User gesteuert. Und das ist meiner Meinung nach GUT SO! Denn für Unternehmen, die für ihre Produkte und Dienstleistungen werben wollen, ist dieses Prinzip essenziell wichtig.

Das Internet hat Werbung drastisch verändert
Schon seit ewigen Zeiten versuchen die Werbemacher ihren Kunden klar zu machen, dass Werbung zielgruppengerecht sein muss, sonst gibt es Streuverluste. Jahrzehntelang wurde das mehr oder weniger gut gemacht. Als es noch kein Internet gab, hatten die Einweg-Medien alles im Griff. Sie bestimmten, wer in welcher Form wo werben darf. Doch seitdem es das Internet gibt und dort Nutzerdaten geloggt werden können, hat sich die Welt der Werbetreibenden gravierend gewandelt.

Klassischen Medien läuft die Werbekundschaft weg
Doch nicht nur das ist ein deutliches Alarmzeichen, nein, auch die Akzeptanz von Werbung ist massiv gesunken. Warum wohl? Weil Werbung entweder gar nicht gewollt oder der falschen Zielgruppe ausgeliefert wird. Warum ist denn Google AdWords so erfolgreich oder auch Facebook-Ads? Weil die Streuverluste sehr gering sind und Kunden ganz gezielt angesprochen werden können. Und deshalb entschließen sich immer mehr Unternehmen dazu, ihr Budget in diese datengetriebenen Werbeformen zu investieren.

Ohne Werbung funktionieren Medien einfach nicht
Dabei ist doch eins klar: Medien, wie Zeitungen, Fernsehsender und das Radio, benötigen die Einnahmen von Werbegeldern, um bestehen zu können. Selbst den öffentlich-rechtlichen Sendern ist die Mediensteuer (besseres Wort für Medienbeitrag) nicht genug.

Datengetriebene Werbung schafft Akzeptanz
Jetzt gibt es aber so etwas, wie persönliche Interessen und Vorlieben der Bürger. Ließe sich nicht Werbung so ausliefern, dass sie akzeptiert und sogar gemocht wird? Ja, die gibt es. Und zwar in Form von digitalen Daten, die den klassischen Medien anscheinend egal sind. Die mögen ja am Liebsten Frontal-Werbung.

Daten sind die Währung der Zukunft
Der Sündenbock ist jetzt der Bürger, der einfach so kostenfrei in Facebook seinen sozialen Beziehungen nachgeht und gar nicht weiß, was Zuckerberg & Co. mit den Daten der Bürger macht. Dem müssen wir jetzt ein schlechtes Gewissen machen. N-TV, ZDF heute und die Frankfurter Rundschau versuchen jetzt, den „Verbraucher zu schützen“, denn sonst rennt er ins digitale Verderben. Was für ein Quatsch! Fakt ist doch, dass Daten die Währung der Zukunft sind. Alle Akteure der Online-Marketing-Szene wissen das, nur die Old-School-Medien anscheinend noch nicht.

Daten sind ein Zahlunsgmittel
Es ist doch ganz einfach: Möchten sich Menschen untereinander austauschen, bezahlen Sie mit ihren Daten den Eintritt. So machen es alle Sozialen Netzwerke. Würde Facebook Geld kosten, gäbe es das Unternehmen gar nicht oder zumindest nicht so erfolgreich, wie jetzt. Überall da, wo Kosten entstehen oder Eintritt zu zahlen ist, hat der Deutsche seine Hemmungen. Im Endergebnis heißt das: Ohne Daten keinen Erfolg. Die Alternative ist, den Verbraucher mit Werbung frontal zuzuballern.

Herkömmliche Werbung ist zum Kotzen
Es ist ja auch so toll, jeden Abend vor der ZDF-heute-Sendung das Gefühl zu bekommen, alle Deutschen über 50 sind total erkältet, haben Rückenschmerzen und brauchen dringend was gegen Sodbrennen. Und 10 Minuten später sagt mir Petra Gerster, dass die Politik das gar nicht gut findet, was Facebook da mit den AGBs macht. Das ist – finde ich – dermaßen zum Kotzen! Für Leserinnen und Leser dieses Beitrags sei noch erwähnt, dass ich so gut wie nie krank bin und die Gesundheitsindustrie an mir so gut wie nichts verdient. Irgenwie passe ich nicht in diese Zielgruppe. Das weiß das ZDF leider nicht, weil die Werber meine Interessen nicht kennen. Zu dumm auch. Trotzdem finde ich die heute-Sendung gut und es ist für mich ein schönes Ritual, mir am Abend um 19 Uhr die Nachrichten anzuschauen. Doch kurz vor den Nachrichten findet die größte werbetechnische Verschwendung statt, die es gibt!

Klassische Medien sind am absteigenden Ast
Ich müsste mich eigentlich gar nicht mehr aufregen, denn immer mehr Menschen – vor allem die junge Generation – schaut kein Fernsehen mehr. Sie liest auch keine Zeitung mehr und hört auch immer weniger Radio. Sie halten sich lieber in Facebook auf, stören sich überhaupt nicht an der Werbung, die Ihnen interessengesteuert ausgeliefert wird und haben jede Menge Spaß.

Facebook-Werbung ist anpassbar
Und wenn die Werbung mal nicht passt, na dann sage ich es eben Facebook, dass mich diese Werbung nicht interessiert und die Anzeige hat sich erledigt. Facebook hört auf mich, was ich vom Fernsehen nicht behaupten kann. Ich habe gefälligst die Werbung der Apotheken-Umschau zu sehen. Ob ich das nun will oder nicht.

Facebook hat valide Daten
Doch genau darum geht es. Wie viel Werbung darf ich als Medium Verbrauchern zumuten, und mit was darf ich werben? Die alten Medien haben das bis jetzt nicht kapiert und wollen es auch nicht verstehen. Sie tun ja auch technologisch überhaupt nichts dafür, dass sich das ändert. Facebook hat das hingegen verstanden und hat mit der Form der akzeptierten Werbung, basierend auf validen Daten, nach denen sich jedes werbetreibende Unternehmen die Finger leckt, verstanden.

Abgemeldete User kommen wieder
Wer sich als Unternehmer von der negativen Berichterstattung über die Facebook-AGBs so beeinflussen lässt, dass er glaubt, Facebook sei für ihn keine Werbeplattform, dem ist nicht klar, wie dramatisch sich gerade unsere Werbewelt verändert. In nächster Zeit wird es zu einem weiteren Zeitungssterben kommen, und dann stellt sich die Frage, was dann mit den Werbeausgaben passiert. Wo wollen Sie werben, wenn quasi kein Printmedium mehr da ist oder es nur noch die Werbeblättchen gibt, die von jungen Leuten ignoriert werden? Ich denke, Facebook könnte eine Alternative sein, weil sich immer mehr Menschen darin aufhalten. Die paar User, die sich wegen der Facebook-AGBs abmelden, werden sich wieder anmelden, weil sie keinen Zugriff mehr auf ihr Netzwerk haben.

Und in zwei Jahren werden wir solche Diskussionen nicht mehr führen, weil es das normalste der Welt ist, einen Teil seiner Daten preiszugeben. Denn Millionen Menschen haben damit schon jetzt überhaupt kein Problem.

Weiterführende Infos zu den Facebook AGB und allgemein über das Soziale Netzwerk:

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