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Keywordanalyse nutzen, um Nachfragepotenziale des eigenen Geschäftsmodells zu prüfen

Wenn Unternehmer wissen wollen, ob Ihr Business funktioniert, liefert Google nützliche Zahlen

TrendchartEs ist immer wieder verwunderlich, wie wenig Unternehmer wissen, ob ihr Geschäftsmodell eigentlich funktioniert und Nachfrage seitens der Kunden vorhanden ist. Das ist zumindest mein Eindruck, wenn es darum geht festzustellen, wie viele potenzielle Kunden nach Produkten oder Dienstleistungen in Google recherchieren. Wenn ich weis wie hoch die Nachfrage ist, werde ich eine ungefähre Vorstellung haben, wie gut oder wie schlecht meine Chancen sind Geschäfte zu generieren.

Hintergrund ist meine Erfahrung mit jungen Unternehmern (im Sinne von gerade gegründet), die von mir Unterstützung bei der Vermarktung ihrer Geschäftsidee haben wollen. Das, was mich als Erstes interessiert, ist das Suchvolumen zu einem bestimmten Produkt- oder Dienstleistungsbereich.
Die letzte Zeit hatte ich mehrere Kunden, die sich im Bereich Coaching, betriebliches Gesundheitsmanagement und Unternehmensberatung selbstständig gemacht haben. Alle hatten bereits eine Website, die allerdings weder inhaltlich spannend, noch suchmaschinentechnisch korrekt umgesetzt wurden. Nachdem ich das meinen Kunden klar machen konnte, prüfte ich für sie die Suchpotenziale im Internet.

Nachfragepotenzial Betriebliches Gesundheitsmanagement

Nachfragepotenzial: Obwohl bundesweit die Nachfrage nach „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ groß ist, ist sie regional nicht vorhanden.

Potenzialermittlung weitgehend unbekannt
Das Erstaunliche war für mich, dass meine Kunden überhaupt nicht wussten, ob es die Möglichkeit im Web gibt ein Nachfragepotenzial zu ermitteln. Ein Kunde, der Unternehmen gerne im Bereich der betrieblichen Gesundheitsvorsorge unterstützen möchte, war doch überrascht, dass es im Landkreis Fulda gar keine Nachfrage nach dieser Dienstleistung gibt. Hätte der Existenzgründer das vorher via Google Keywordtool ermittelt, wäre vielleicht seine Entscheidung sich in dem Umfeld selbstständig zu machen, anderes ausgefallen.

Keine Nachfrage = Push-Marketing erforderlich
Meiner Meinung nach gehört es zur Aufgabe eines Gründungsberaters die Nachfragepotenziale zu prüfen. Dem war allerdings aufgrund meiner Nachfrage nicht so. Im Fall der betrieblichen Gesundheitsvorsorge bedeutet das nämlich eine andere Strategie im Marketing anzuwenden. Wenn es keine Nachfrage gibt, muss erst eine geschaffen werden. Das bedeutet Push-Marketing anzuwenden. Und das kann richtig teuer werden, da typische Aktivitäten, wie Werbung, Mailings, Callcenter und Anzeigen durchgeführt werden müssen.

Nachfrage vorhanden = Pull-Marketing
Ist jedoch ein Nachfragepotenzial vorhanden, lässt sich durch das von Usern selbst initiierte Pull-Marketing (potenzielle Kunden suchen in Google nach entsprechenden Produkten bzw. Dienstleistungen) verhältnismäßig preiswert Geschäft generieren. Voraussetzung hierfür sind eine inhaltlich professionelle Website, sämtliche Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung und die Nutzung verschiedener Google-Dienste, um die Auffindbarkeit zu erhöhen.

Wie ist die Entwicklung? Google Trends nutzen!
Um noch mal auf das Thema des betrieblichen Gesundheitsmanagements zurückzukommen: Auch wenn derzeit in Osthessen dieser Bereich noch keine messbare Nachfrage erfährt, gibt es allgemein eine immer größere Nachfrage. Dazu hilft Google Trends. Siehe Beispiel:

Aus strategischer Sicht bedeutet für den Kunden, der Coaching als betriebliches Gesundheitsmanagement für Unternehmen anbietet, Folgendes: Wird jetzt aufseiten des Kunden Content-Marketing betrieben in Form von informativen Videos, nützlichen Beträgen auf der Website und Online-PR lässt sich dadurch einen Vorsprung erarbeiten. Konkret wird über diese Maßnahmen eine Marktführerschaft aus suchmaschinentechnischer Sicht erzielt. Gute Inhalte werden gelesen und verlinkt. Das wiederum begünstigt ein gutes Ranking in Google.

Sie sehen also, wie sinnvoll es ist, sich genauer mithilfe der Google-Tools über Nachfragepotenziale und Prognosen zu beschäftigen. Das gilt vor allem für Existenzgründer und Gewerbetreibende, die bestimmte Geschäftsmodelle weiter oder neu entwickeln wollen.

Fazit:

  • Ob ein Geschäft funktionieren kann oder nicht, lässt sich anhand der Keywordanalyse überprüfen
  • Eine nicht vorhandene Kundennachfrage erfordert den mehrfachen Aufwand bei der Vermarktung eine Geschäftsidee
  • Google Trends hilft das eigene Geschäftsmodell zu verifizieren

Mich würde interessieren, wie die Meinung der Gründungs- oder Unternehmensberater ist und freue mich auf ein Feedback. Noch ein Hinweis: Google ist gerade dabei das Keywordtool umzustellen. Es kann sein, dass Sie zum neuen Keyword-Planer geleitet werden.

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