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Online-Marketing Trends 2016?

Unwichtig, wenn elementare Maßnahmen von KMUs im Landkreis Fulda nicht umgesetzt werden

Sie kennen das vielleicht: In schöner Regelmäßigkeit werden zum Jahreswechsel und den ersten Wochen des neuen Jahres die Trends in Marketing und Vertrieb von den Fachmedien veröffentlicht. Natürlich habe auch ich zu dem Thema einen Beitrag zu leisten. Doch nicht, um meine Trends vorzustellen, die ich für persönlich wichtig halte und von den KMUs demnächst umgesetzt werden sollten.

Angesichts der Tatsache, dass meine Zielgruppe nicht mal ansatzweise das Online-Marketing verwirklicht, was bereits seit Jahren etabliert ist, erkläre ich in diesem Jahr die Trends für unwichtig und sage: Macht endlich Eure Hausaufgaben, wenn Ihr im Web erfolgreich sein wollt!

Online-Marketing-mit-etablierten-MethodenMund fusselig reden
Vielleicht geht es Ihnen in Ihrer Branche ähnlich, wie mir: Sie wissen wie es funktioniert, Sie wissen, wie es Ihre Kunden besser machen können und trotzdem machen Sie es nicht. Sie tun sich den „Mund fusselig reden“ und oft genug fällt „das Kind in den Brunnen“, wenn die Firmenchefs sich mehr von ihrer Website erwartet haben. So ist es jedenfalls im Bereich des Online-Marketings.

„Wasch mich, aber mach mich nicht nass“
Jeder Unternehmer will im Internet gut wahrgenommen werden, ein Top-Ranking haben und neue Kunden gewinnen. Getan wird dafür jedoch so gut wie nichts. Websites sterben in Schönheit, Suchmaschinenoptimierung wird vergessen und auf interessante Inhalte wird verzichtet. Stattdessen wird Push-Werbung betrieben, die richtig viel Geld kostet, kaum was bringt und sowieso nicht wirklich messbar ist.

Digitales Marketing ist eben anders
Meiner Ansicht nach ist das vor allem eins: bequem! Beim digitalen Marketing muss eben vieles anderes gemacht werden. Das fängt bei der Reduzierung von Werbung an und hört bei der Zusammenarbeit mit mehreren Agenturen (anstatt nur mit Einer) auf. Auch die Erkenntnis, nicht mehr alle Marketing-Aufgaben an eine Agentur abgeben zu können – Stichwort Social Media – und mehr die Eigeninitiative zu ergreifen, ist ein Hemmnis.

In Pull denken, statt in Push
Das liegt vor allen an der Werbe-Denkweise (Push-Werbung) und der Unternehmenszentriertheit (Ich- oder Wir-Denke) der Chefs. Auf die Idee zu kommen, die Bedarfe und Fragen der kommenden Kundengenerationen zu erkennen, wird erst gar nicht erkannt. Damit wird nicht nur Potenzial aufs Spiel gesetzt, sondern auch viel Geld in kaum noch funktionierende Marketing-Maßnahmen investiert. Das ist allein schon aus betriebswirtschaftlicher Sicht eine Gefahr. Wer als Unternehmer in „Pull“ (Bedarf/Suchverhalten) denkt, wird seinen Etat viel gezielter und sparsamer einsetzen. Damit reduzieren sich Marketingkosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Messbarkeit und des Erfolgs.

Veränderungen sind ein Dauerzustand
Zugegeben, die letzten fünf Jahre gab es im Bereich des Online-Marketings so viele gravierende Veränderungen, dass es vielen Unternehmern schwer fällt, sich überhaupt darauf einzulassen. Digitales Marketing ist eben nun mal komplex, weil es so viele Möglichkeiten gibt. Und daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern. Leichter fällt es natürlich, wenn ein Basiswissen vorhanden ist und bereits erste Erfolge mit digitalen Marketingmaßnahmen erzielt wurden.

Grafik unten: Nicht wenige such in Google nach den Trends im Online-Marketing

Auch im Online-Marketing gibt es Evergreens
Doch unabhängig von den Veränderungen im Online-Marketing gibt es untergeordnete Bereiche, die ich als Evergreens bezeichnen möchte, denn sie sind weitgehend resistent für gravierende Veränderungen und nach wie vor erfolgreich. Die Rede ist von Content-Marketing, Video-Marketing, Newsletter-Marketing, Empfehlungsmarketing oder Online-PR. Suchmaschinenoptimierung gehört ebenso dazu, doch hier haben sich die Spielräume – zum Glück – erheblich reduziert. Ebenso seit Jahren wichtig: Video-Clips auf YouTube veröffentlichen, was dann in die Rubrik Social Media-Marketing fällt.

KMUs sind digital oft nicht gut aufgestellt
Schlimm ist die Tatsache, dass von den oben genannten Maßnahmen die wenigsten KMUs wirklich gut aufgestellt sind. Ich erlebe immer wieder Unternehmer, die ihre Website überhaupt nicht pflegen. Auf der anderen Seite jedoch glauben, dass Newsletter zur Kundengewinnung völlig tot sind. Das ist dann ein typischer Fall von „die keine Ahnung haben“.

Absolutes No-Go: Standardinhalte auf Websites
Sorry, wenn ich das so deutlich sagen muss, aber mit Standardinhalten auf Websites gibt sich kein Kunde mehr zufrieden. Gute Inhalte – und da sind wir beim Content-Marketing angekommen – waren schon immer ein nützliches Mittel, um Vertrauen zu neuen Kunden aufzubauen. Mal abgesehen davon, dass Google sehr genau feststellen kann, welche Website mit guten Inhalten bestückt ist und deshalb auf den bevorzugten vorderen Rängen landen, bin ich davon überzeugt, dass sich daran auch nichts ändern wird, denn es gibt hierfür keine Alternative.
 
Viele Trends für KMU kaum realisierbar
Komme ich jetzt doch mal zu den Online-Marketing-Trends 2016. Es sind beispielsweise Customer Journey, A/B-Testing oder Data-Driven-Marketing. Doch diese Trends sind für KMUs kaum realisierbar, da sie weder über das Budget verfügen, noch über die Man-Power. Ein kleines oder mittleres Unternehmen ist in der Regel nicht mit Mitarbeitern bestückt, die sich rein ums Online-Marketing kümmern können. Sie sind vielmehr Allrounder.

KMUs brauchen Online-Marketing-Mitarbeiter
Hierin liegt jedoch das größte Problem: Es wird kaum in Know-how-Aufbau investiert, geschweige denn eine Online-Marketing-Strategie entwickelt, die dann von einem Mitarbeiter operativ umgesetzt wird. Jedes von den kleineren Unternehmen muss hier mehr tun, um in Zukunft Kunden zu erreichen. Wenn Werbung immer unbedeutender wird und Anzeigen in Printmedien immer uninteressanter, sind Mitarbeiter erforderlich, die online-affin sind und was von Online-Vermarktung verstehen.

FAZIT: Ich kann nur jedem KMU empfehlen die oben genannten Evergreens konsequent umzusetzen. Es müssen ja nicht alle sein. Hier bringen die Kontinuität und die Relevanz den Erfolg.

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