Wissenswerte Infos für kleine und mittlere Unternehmen rund um die Themen Content- und Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Online-PR und Social-Media-Marketing 
Content Marketing Blog

Osthessen

Was tun, wenn Werbung zur Kundengewinnung kaum noch funktioniert?

Content Marketing als nützliche Alternative

Anzeigen sind für die meisten KMUs zu teuer - die Alternative: Content Marketing (Foto: iStockphoto)Werbung funktioniert immer weniger zur Kundengewinnung. Das macht vor allem kleinen Unternehmen zu schaffen. Sie verfügen nicht über ein ausreichendes Budget, um in Zeitungen Anzeigen oder im Internet Banner zu schalten. Im Web sind Banner dermaßen verpönt, dass sie kaum noch wahrgenommen, geschweige denn geklickt werden. Oft genug installieren sich die Verbraucher Werbeblocker, um die Anzeigen von ihrem Browser zu verbannen. Einzig AdWords von Google ist für KMUs eine akzeptable Werbeform.

Wenn überhaupt, funktionieren Anzeigen noch am ehesten in Zeitungen und Magazinen, also der Printwelt. Hier werden sie nicht als so lästig empfunden. Das Problem jedoch sind die immens hohen Kosten für Anzeigen. Denn um wahrgenommen zu werden, sind Anzeigenserien notwendig. Und die können und wollen sich KMUs nicht leisten.

Die Alternative nennt sich Content Marketing. Konkrekt geht es darum, Kunden mittels nützlichen Informationen und Mehrwerten zu gewinnen. Das können ganz unterschiedliche Maßnahmen sein, die ich anhand von Beispielen für Print- und Online-Medien kurz vorstelle.
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Eine Website zu haben, bringt allein keine Kundenkontakte mehr

Ohne ein durchdachtes Webmarketing- und Contentkonzept, kein Erfolg im Internet

Webmarketing- und Contentkonzepte sind Pflicht auch für KMU's„Ich gewinne mit meiner Website keine Kunden. Mit der Agentur, die mir meine Website gebaut hat, bin ich nicht zufrieden!“ Das ist mit Abstand die häufigste Aussage die ich höre, wenn frustrierte Kleinunternehmer aus dem Kreis Fulda bei mir anrufen.

Tja, was ist da wohl schief gelaufen, denke ich mir? Wem ist jetzt der schwarze Peter zuzuschieben? Kunde oder Agentur? Beide bekommen einen zugeschoben. Warum werden Sie vielleicht denken? Weil die Web-Agenturen ihre Hausaufgaben nicht machen und Kunden glauben, dass mit einer Website die Arbeit für den Erfolg im Internet getan ist.

Höchste Zeit für mich, mit ein paar hartnäckig sitzenden Vorurteilen aufzuräumen. Durch die schnelle Entwicklung des Internets hat es in den letzten zwei bis drei Jahren gravierende Veränderungen gegeben. Während früher es vielleicht gereicht hat, einfach nur im Web präsent zu sein und ein paar Meta-Keywords zur Suchmaschinenoptimierung einzusetzen, brauchen Sie heute eine durchdachte Strategie, um Ihren Platz im Suchergebnis von Google zu sichern.

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Ungenutztes Potenzial: Online-Pressemeldungen

Mithilfe von Presseartikeln Kunden auf die eigene Website locken

Teil I: Tipps für die regionale Pressearbeit

Die meisten kleinen Unternehmen im Kreis Fulda adressieren mit Pressearbeit die klassische Printpresse, wie Fuldaer Zeitung, Marktkorb oder Fulda Aktuell. Doch durch das Internet hat die Pressearbeit sich entscheidend verändert.

Die Pressewelt hat sich verändert
Osthessen-News - das Online-Nachrichtenportal aus FuldaPressearbeit findet heutzutage immer mehr im Web statt, völlig unabhängig von der klassischen Presse. Ein Nachrichtenportal, wie Osthessen-News, ist das beste Beispiel, wie sehr sich die Pressearbeit verändert hat. Sicherlich werden Sie mir bestätigen, dass das erfolgreiche Portal aus unserer Medienwelt nicht mehr wegzudenken ist.

Linkaufbau mit Pressemeldungen bei Osthessen-News
Obwohl tagtäglich tausende von Lesern Osthessen-News mehrfach am Tag einen Besuch abstatten, ist der Nutzen der Online-Pressearbeit bei kleinen Unternehmen sehr verhalten. Dabei hat sich dieser Bereich der Öffentlichkeitsarbeit zu einem wichtigen und preiswerten Marketinginstrument etabliert. Pressemeldungen im Internet liefern nicht nur gute Inhalte, sondern sie dienen vor allem dem Linkaufbau und stellen ein relevantes Glied in der Kette der Suchmaschinenoptimierung dar. Das gilt auch für die Region Osthessen.
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Sieben Fehler, die bei den meisten KMU-Websites gemacht werden

Oder: Warum das Erstellen einer Website von nebenberuflichen Webagenturen und Amateuren nicht zielführend ist

Billig gemachte Website funktionieren nichtHeute will ich aus aktuellem Anlass wieder mal aus meinem alltäglichen Leben eines Internet-Redakteurs und Contentmanagers berichten. Der Grund: In letzter Zeit bin ich wiederholt mit unprofessionellen Internetprojekten konfrontiert worden. Meist Websites kleiner Unternehmen, die für kleines Geld von „einem guten Bekannten“ oder einer nebenberuflich tätigen Webagentur erstellt wurden und – wie sollte es anders sein – zum Misserfolg verdammt sind.

Website als Teil eines Internetkonzeptes sehen
Wer als Unternehmen Kundenkontakte über die Website gewinnen möchte, braucht Unterstützung von Profis. Die letzten Jahre haben sich die Bedingungen eine Website erfolgreich an den Start zu bringen verschärft. Es ist viel mehr Wissen notwendig, um die eigene Website zu vermarkten. Und die Website ist in der heutigen Zeit Teil eines Internetkonzeptes, welches aus mehreren Komponenten, wie Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing besteht. Auch die lokale Suche spielt eine Rolle, wenn Sie einen regionalen Markt bedienen. Etwa die Hälfte der Zeit und des Budgets nehmen bei einer Websiterealisierung die Themen Inhalte und Webmarketing ein. Die andere Hälfte ist Umsetzung, Design und Hosting. Viele Kunden haben das nicht auf dem Schirm und kalkulieren lediglich die Umsetzung der Website selbst.
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Fuldaer Unternehmer sollten Internetmarketing mehr Priorität einräumen, wenn sie weiterhin Kunden gewinnen wollen

Nur eine Website zu haben, ist in Zeiten von Webmarketing, Social Media und Suchmaschinenoptimierung zu wenig

jetzt den richtigen strategischen Zug im Marketing machenWas war das früher doch so einfach, als es noch kein Internet gab und Kunden über heimische Zeitungen mit Anzeigen zum Kauf von Produkten und Dienstleistungen gewonnen wurden. Eine Agentur bekam den Auftrag die Anzeige zu erstellen. Nach deren Freigabe und Auftragserteilung an die Anzeigenabteilung, war die Arbeit erledigt. Diese Form des Marketings hat sich durch das Internet stark gewandelt.

Printanzeigen lohnen sich immer weniger
Auf der einen Seite lohnen sich Anzeigen kaum noch, weil die Druckauflagen der Zeitungen zurückgehen und Menschen lieber im Web einkaufen bzw. sich informieren. Und auf der anderen Seite macht den Unternehmern das Marketing im Web deutlich mehr Arbeit, denn die besten Plätze in Google – der Einstieg aller Verbraucher in die Welt des Internets – sind umkämpft. Die Top-Platzierung muss sich intelligent mit verschiedenen Onlinemarketing-Maßnahmen erobert werden. Weiterlesen

Die Gefahr von Zeitungen und Fernsehen sind allgegenwärtig

Ein Versuch den Spieß in Sachen Mediennutzung umzudrehen.

Wer sich mit dem Thema Social Media so intensiv beschäftigt wie ich, hat für das Pro und Kontra immer ein offenes Ohr. Ein Artikel im Fuldaer Marktkorb vom 09.02.11 ist Anlass für diesen Blogbeitrag, bei dem (wieder mal) vor den Gefahren von Social Media gewarnt wird. Diesmal ist vom „Virtuellem Striptease bei Facebook & Co.“ die Rede.

Auch wenn die Berichterstattung grundsätzlich wichtig ist, werde ich den Eindruck nicht los, dass die klassischen Medien, wie Zeitungen, Radio und TV ein Problem mit der Konkurrenz aus dem Internet haben. Wenn ich den Artikel lese, wird meinem Gewissen eingeredet, dass ich glücklicher und sicherer lebe, wenn ich soziale Medien im Internet meide.

Dieses Feedback erhalte ich oft auch in Gesprächen mit Kunden. Diese stehen durch die meist einseitige Berichterstattung aus dem Fernsehen – beispielsweise facebook – negativ gegenüber. Ihre Wahrnehmung wird auf eine Generalisierung reduziert. Nämlich facebook ist böse und eine Datenkrake. Also lassen wir besser die Finger davon.

Auf Basis des Artikels im Fuldaer Werbeblättchen drehe ich nun den Spieß mal um und zwar so, als wäre er von jemanden geschrieben worden, der in der Social Media-Welt lebt und auf die Gefahren von Zeitungen und Fernsehen aufmerksam macht. Ich empfehle parallel den Artikel des Marktkorbs in einem zweiten Browserfenster zu öffnen, um die Thematik zu verstehen bzw. zu verfolgen. Nachtrag 07.02.12: Leider ist der Beitrag von der Marktkorb-Website verschwunden.

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So lieblos kann Website-Pflege sein – dabei wäre es so einfach

Screenshot der Veranstaltungsbeschreibung des Familienfestes der GWV

Screenshot der Veranstaltungsbeschreibung des Familienfestes der GWV

Heute sah ich ein ansprechendes Banner der GWV auf osthessen-news.de. Es lädt Bürgerinnen und Bürger zum Familientag in das Wasserwerk Götzenloch ein. Weil die Werbung schön gemacht ist und ich wissen wollte, wo sich das Wasserwerk befindet, klicke ich auf das Banner. Zuerst lande ich auf einer vorgeschalteten Weichen-Seite, die unsinnigerweise zwischen Stadt und Region unterscheidet. Nach einem weiteren Klick lande ich schließlich auf der Startseite der Gas und Wasserversorgung Fulda GmbH. Bis ich dann tatsächlich auf der eigentlichen Beschreibung der Veranstaltung gelandet bin, sind schon mal vier Klicks von mir getätigt worden.

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Fulda ist in Sachen Networking sehr aktiv – Mitmachen lohnt sich!

Das in Fulda ordentlich „genetworked“ wird wusste nicht nur Landrat Bernd Woide auf der kürzlich stattgefundenen fuldakom zu berichten. In der Tat verstehen es die Unternehmer der Region Osthessen, sich zu vernetzen. Die fuldakom diente allein dem Zweck, neue Unternehmen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Das ist den Organisatoren auf Anhieb gelungen, danke dafür. Interessant bei der Veranstaltung war für mich, wie viele Organisationen und Vereine es in unserer Region gibt, die Unternehmer aktiv unterstützen, ihre Geschäftstätigkeit erfolgreicher zu gestalten. Dass auch die Kreishandwerkerschaft, der Arbeitgeberverband und weitere Verbände aktiv netzwerken, war mir persönlich bis dato neu.

Networking in Fulda funktioniertIch bin ja selbst so ein Networker, ob nun online bei Xing oder offline beim Zeitsprung IT-Forum e. V. oder dem Tourismus- und Gewerbeverein Hofbieber e. V., für mich gehört diese Form der „Beziehungsakquise“ einfach zu meinem Business. Das Beste dabei ist: Quasi jedes Unternehmen, welches ich über diesen Weg kennenlerne, hat Bedarf an Content-Dienstleistungen und Online-Marketing.

Alles in allem konnte ich interessante Geschäftskontakte knüpfen. Einige Termine habe ich auch schon wahrgenommen. Es lohnt sich also mitzumachen. Übrigens war der erste SEO-Stammtisch ein voller Erfolg. Also auch in Spezial-Themen, wie Suchmaschinenoptimierung ist Bedarf an Austausch vorhanden. Das Know-how ist hier bei uns in der Region und das macht mich als Fan des Kreises Fulda stolz.

Unternehmer: Setzt die Brille Eurer Kunden auf, wenn Ihr sie über das Internet erreichen wollt

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie wenig sich Unternehmer mit dem sich verändernden Informations- und Kaufverhalten ihren Kunden beschäftigen. Das gilt vor allem für Firmen-Websites, die sich noch auf dem Niveau einer Visitenkarte bewegen. Wettbewerbsvorteile durch eine attraktive Website werden kaum genutzt. Den Geschäftsführern, meist von eher konservativ ausgerichteten Kleinunternehmen, ist anscheinend immer noch nicht klar, wie selbstverständlich das Web von ihren Kunden genutzt wird.

Es wäre also dringend notwendig, die Brille der Kunden aufzusetzen, wie die sich heutzutage vor dem Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung informieren. Die kürzlich von der Zeit, den Blick auf die Entwicklung des Webs schärfenArbeitsgemeinschaft Online-Forschung e. V. (kurz AGOF) veröffentlichten Zahlen bringen es an den Tag: 73,5 Prozent der der Internetnutzer sind seit drei Jahren im Netz aktiv. Knapp 70 Prozent der Gesamtbevölkerung sind online. Von den Internet-Nutzern haben 97,7 Prozent schon einmal nach Produktinformationen recherchiert. Diese Zahlen belegen: Das Internet ist zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. Eine Tatsache, die vor allem bei kleinen Unternehmen in der Region Osthessen anscheinend immer noch nicht angekommen ist.

Meist fängt das Problem damit an, dass die Unternehmer sich gar nicht mit dem Internet beschäftigen. Sie surfen nicht selbst, sie lassen surfen und bekommen deshalb auch keinen Bezug zur Online-Welt. Ein fataler Fehler, denn wie soll ein Geschäftsführer sich in die Lage eines Webnutzers versetzen können, wenn er selbst gar nicht weis, wie er mit dem Internet umgehen soll? Meiner Meinung ist es absolut erforderlich, sich mit dem Such- und Kaufverhalten seiner Kunden zu befassen. Warum? Wer im Web nicht für seine Kunden sichtbar ist, ist quasi nicht existent. Das Ziel eines jeden Unternehmers hat deshalb zu lauten: Was will ich als Unternehmer tun, damit ich das Internet für mein Geschäft aktiv nutzen kann? Die Betonung liegt dabei auf „aktiv“, denn Passivität funktioniert im Internet nicht. Nur kontinuierliche Website-Pflege und Vermarktung werden langfristig den Erfolg bringen.

Folgende Fragen muss sich ein Unternehmer stellen, der das Internet als Plattform zur Kommunikation und zum Verkauf nutzen möchte:

  • Welche Ziele möchte ich mit unserem Internetauftritt erreichen?
  • Mit welchen Worten und Begriffskombinationen (Keywords) suchen meine Kunden?
  • Werde ich in der Region mit meiner Website zu den gewählten Suchbegriffen auch in Google gefunden?
  • Sind die Informationen, die ich zu meinen Produkten und Dienstleistungen anbiete, vertrauenserweckend und überzeugend?
  • Wie kann ich Interessenten dazu motivieren, mich zu kontaktieren?
  • Werden die meisten Bedürfnisse meiner Kunden angesprochen? Habe ich sie erkannt?
  • Werden so gut wie alle Fragen auf meiner Website zu meinen Produkten beantwortet?
  • Kommen bestehende Kunden auf meiner Website zu Wort, die mich dabei unterstützen Vertrauen aufzubauen?
  • Welche Kriterien im Internet beeinflussen Kaufentscheidungen in meiner Branche? (z. B. Foren, Tests, Bewertungen usw.)
  • Nutze ich die Möglichkeit die Spuren, die ein Besucher auf meiner Website hinterlässt, richtig zu interpretieren und in die Verbesserung meines Webauftritts einfließen zu lassen?

Soweit einige elementare Fragen. Sie zu beantworten ist richtig Arbeit. Wer nicht bereits ist die Zeit zu investieren, bleibt am Besten weiterhin bei seiner Web-Visitenkarte. Ich freue mich auf Feedback.

Regionale Unternehmer hinken in Sachen Social Media hinterher – es ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten

Osthessens Unternehmen hinken in Sachen Social Media der Entwicklung zum größten Teil hinterher. Vielleicht ist das keine neue Erkenntnis, aber ich finde sowas ist ein Blogbeitrag wert.

Bei zahlreichen Gesprächen mit Unternehmern meiner Zielgruppe (kleine und mittlere Unternehmen) stelle ich immer wieder fest, dass deren Denkweise in der Welt von Web 2.0 noch gar nicht angekommen ist. Selbst Web 1.0 ist vielerorts noch nicht richtig begriffen. Das große WWW wird immer noch als Technik verstanden und nicht als Medium.

Nach wie vor ist die Wahrnehmung der Entscheider und Geschäftsführer von einer erfolgreichen Website deren Optik. Aktuelle Inhalte? Fehlanzeige. Einige haben zwar bereits in ein Content  Management System investiert, nutzen aber die Möglichkeiten solcher Systeme nicht. Die Prioritäten für die Pflege und die Vermarktung des eigenen Unternehmens über´s Web sind gleich Null.

Wenn ich dann mit Themen wie Blogs, twitter, Video und PR-Arbeit komme, verstehen die meisten nur Bahnhof. Die Ausnahme bildet das Unternehmensnetzwerk XING. Hier sind doch die meisten schon aktiv geworden, wenn auch nur mit halbherzigen Engagement. Mittlerweile bin ich in meinen Erstgesprächen dazu übergegangen, zunächst ein Stück Aufklärungsarbeit zu leisten.
 
Ich stelle fest, dass die Unternehmer einfach eine Orientierung brauchen, wohin sich das Internet entwickeln wird. Denn eins ist klar: Diejenigen Unternehmen, die es nicht verstehen das Internet als Instrument des Marketings zu nutzen, werden es schwierig haben langfristig in ihrem Geschäft Erfolg zu haben. Es sei denn sie sind die Könige des Empfehlungsmarketings. Sowas habe ich auch schon kennengelernt, dann brauchen diese allerdings auch keine Website. Die Geschäftsführer haben also mittelfristig einige Herausforderungen zu bewältigen. Die wichtigste wird sein, mehr Zeit in dieses Thema zu investieren.

Es reicht meiner Meinung nach nicht aus, alle Internet-Aktivitäten einer Agentur, wie beispielsweise meiner, zu überlassen (was die meisten ja am liebsten tun würden). Hier ist die Mitarbeit des Geschäftsführers gefragt und zwar in der Form, bei allen unternehmerischen Handlungen in Bezug auf sein Geschäft stets das Internet mit einzubeziehen. Ist diese Denkweise in den Köpfen der Unternehmer erst einmal installiert, ist schon viel erreicht. Beispiel: Der Inhaber eines Sanitärbetriebes hat bei einem Kunden ein neues Bad eingerichtet. Nach Abschluss der Bauarbeiten sehen die nächsten Schritte aus Sicht des Marketings so aus:

  • Den Kunden fragen, ob er bereit ist ihm ein Testimonial zu geben.
  • Mit dem Kunden abklären, ob er bereit ist Fotos schießen zu lassen, oder ein kurzes Video von seinem Bad drehen zu lassen.
  • Den Kunden fragen, ob über sein Bad-Projekt eine kurze Story geschrieben werden darf.

Das war´s schon. Investition: keine zwei Minuten. Die Ausführung der Marketingmaßnahmen delegiert der Geschäftsführer an eine Agentur, die dann die nächsten Schritte einleitet. Was kann jetzt daraus gemacht werden?

  • Ein redaktioneller Beitrag in Form einer Projektstory zur Veröffentlichung auf der Website oder in einem Artikel-Portal.
  • Eine Fotogalerie auf der Website veröffentlichen
  • Das Testimonial des Kunden prominent auf der Website platzieren
  • Ein Kurzvideo auf Youtube hochladen und dann auch auf der Website einstellen
  • über das Projekt twittern

Investition um die ganzen Maßnahmen umzusetzen? Je nach Anspruch und Umfang ca. 8 – 12 Stunden. Nutzen: Eine tolle Referenz, die neue Kunden bringen wird, denn das was der Sanitärbetrieb verkauft und realisiert interessiert potenzielle Kunden. Das wäre für mich ein Ansatz, wie ein Unternehmer aktiv die Möglichkeiten des Internets, insbesondere von Social Media, nutzen würde. Dann werde ich mich nun daran machen ein Installateur in den Köpfen meiner Kunden zu werden und dann klappt es auch mit Social Media Marketing. Übrigens: Ein tolles Beispiel, wie Social Media Marketing in der Praxis funktionieren kann, ist der Hotelier Jürgen Krenzer aus Seiferts in der Rhön. Er versteht es die ganze Klaviatur des Web 2.0 für sein Geschäft zu nutzen. Jürgen blogt, twittert und hält seine Website stehts aktuell. Unbedingt mal reinschauen unter: www.rhoenerlebnis.de Sein twitter-Account: twitter.com/rhoenschaf

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