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Tipps und Empfehlungen für das Internet-Marketing 2.0 in 2011

Marketingempfehlungen für 2011Der Druck, in Internet-Marketingmaßnahmen zu investieren, hat nicht nur bei großen Unternehmen zugenommen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen erkennen, wie wichtig es für ihr Geschäft ist, in Suchmaschinen, Networking-Portalen und auf Social Media-Plattformen präsent zu sein.

2011 wird sich diese Entwicklung massiv fortsetzen. In welche Marketing-Aktivitäten Unternehmen investieren sollten, habe ich in meinen Tipps und Empfehlungen für das Internet-Marketing 2.0 zusammengestellt. Bei meiner Aufstellung habe ich regionale Erkenntnisse und Erfahrungen mit einbezogen.

1. Sich in der Region schnell in Google finden lassen

Die regionale Suche ist für lokal agierende Unternehmen der erste Schritt, um schnell gefunden zu werden. Ich halte diese Maßnahme für die wichtigste überhaupt. Dazu ist die Website in Sachen OnPage-Suchmaschinenoptimierung entsprechend anzupassen. Außerdem sind die Einträge in Google maps / places zu vervollständigen. Google hat die Darstellung der lokalen Ergebnisse verbessert. Das zeigt ja wie wichtig dem Suchmaschinengiganten die regionale Suche ist. Bei meinen Kundenprojekten ist die regionale Suche bisher so gut wie immer vernachlässigt worden. Das zeigt ja, wie wenig Bewusstsein zur lokalen Suche vorhanden ist. Einen „Leitfaden Regionales Internetmarketing“ gibt es hier zum Herunterladen.

2. Kontinuierlich nutzbringende Inhalte veröffentlichen und sich klar positionieren

Die Informationsaufbereitung und Darstellung von Inhalten bestimmen maßgeblich mit, ob ein Kunde sich die Website merkt und ob im Anschluss eine Anfrage stellt.  Wird bei den Inhalten gespart, in Form von einer klaren Positionierung, Know-how, Referenzen und Produkt- oder Dienstleistungsinfos, brauchen sich die Verantwortlichen nicht zu wundern, wenn der Erfolg ausbleibt. Bedenken Sie: Der wahre Wert und auch Erfolg einer Website liegt in ihrem Inhalt! Beantworten Sie die typischen Fragen Ihrer Zielgruppe, erzählen Sie „aus dem Nähkästchen“, liefern Sie Beweise Ihrer Kompetenz in Form von Referenzberichten. Sagen Sie Ihren Besuchern, was Sie konkret machen und reden Sie nicht „um den heißen Brei“. In jeder Branche helfen die „10 Tipps“, die „fünf typischen Fehler“ oder die „sieben Trends“ den Website-Besuchern weiter. Wenn Sie kontinuierlich immer wieder nützliche Infos auf Ihrer Website veröffentlichen, wird sich das nachhaltig auf Ihr Ranking und auf Kundenkontakte auswirken. Kontinuität in der Veröffentlichung von neuen Inhalten, wie redaktionellen Beiträgen, Pressemeldungen oder Projektstories, sehe ich übrigens als die langfristige Erfolgsstrategie im Internet.

3. Keywords und Zielgruppenansprache

Zu wissen, mit welchen Suchwortkombinationen die Zielgruppe erreicht werden soll, steckt immer noch in den Kinderschuhen. In Keywordkombinationen zu denken ist noch nicht etabliert. Ich glaube, dass jedes Unternehmen strategisch genau wissen sollte, mit welchen Keywordkombinationen es wo stehen möchte und welche Potenziale sie haben. Meist reichen schon 10 bis 20 Kombinationen aus. Und auf die gilt es sich bei allen Maßnahmen zu konzentrieren. Deshalb meine Empfehlung: Überlegen Sie genau, welches Ihre Keywords sind, ob sie mit denen Ihrer Zielgruppe übereinstimmen, wie Verbraucher mit ihnen suchen und wie Ihre Konkurrenz aufgestellt ist. Nutzen Sie dazu das Google Keyword-Tool.

4. Einsatz von multimedialen Elementen, wie Fotos und Videos

Multimediale Inhalte einer Website gehören zwar unter den Punk zwei, doch die Thematik braucht eine differenzierte Betrachtung. Bilder in Form von Fotos und Videos spielen eine entscheidende Rolle, um potenzielle Kunden von Produkten oder Dienstleistungen zu überzeugen. Leider gibt es bei den meisten Unternehmen viel zu wenig davon. In Google wird nicht nur nach Textinhalten gesucht, sondern natürlich auch nach Fotos und Videos. Sie sind Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung und benötigen genauso viel Aufmerksamkeit, wie geschriebene Texte. Trotz hervorragender technischer und preiswerter Möglichkeiten, die digitale Kameras bieten, kommt nur wenigen Unternehmern die Idee in den Sinn, selbst aktiv zu werden und beispielsweise Videos zu drehen. Klar, die Videobearbeitung erfordert Kenntnisse, wie Videos geschnitten, vertont und veröffentlicht werden. Mir geht es nicht darum, Videos und Fotos mit großem Aufwand zu erstellen. Die einfachen und authentischen Aufnahmen, die nur wenig Geld kosten, sich schnell in youtube oder flckr veröffentlichen lassen und dann auf der eigenen Website eingebunden werden, sind die Erfolgsbringer. Das kostenintensive Imagevideo verliert meiner Meinung nach an Sinn für KMU´s.

5. Optimierung bezüglich Conversion, Usebility und Google

Die Optimierung der Website ist ein kontinuierlicher Prozess. Ein Webprojekt ist dynamisch. Ständig gibt es Verbesserungspotenzial. Das gilt vor allem bei der Optimierung der Conversion. Also die Maßnahmen, die dazu beitragen, einen Kauf, einen Rückruf oder das Ausfüllen eines Kontaktformulars vom Interessenten auszulösen. Auch die Bedienbarkeit (Usebility) der Website lässt sich ständig verbessern, indem Sie öfters Leute bitten sich Ihre Website anzuschauen und ein Feedback einzufordern. Lassen Sie sich jedoch nicht vom optischen Eindruck Ihrer Feedbackgeber beeinflussen. Nur weil eine Website jemanden nicht gefällt, bedeutet das noch lange nicht, das ganze Design zu verändern. Es geht um Die schnelle Auffindbarkeit von Informationen und klare Strukturen. Beispielsweise ist die Dokumentenstruktur ein wichtiges Kriterium für Google. Überhaupt ist die Integration von suchmaschinenrelevanten Kriterien in den redaktionellen Prozess das A und O der inhaltlichen Arbeit.  Hier empfehle ich per Checkliste veröffentliche Texte auf ihre suchmaschinenfreundliche Umsetzung abzuprüfen und fehlende Punkte nachzuarbeiten.

6. Teil der Internetcommunity werden durch den Einsatz von Social Media

Social Media hat seinen Status als Trend längst at akta gelegt. Vielmehr stellt sich die Frage, wie können Unternehmen Teil der Community werden, um von virtuellen Marktplätzen in facebook, twitter oder Xing geschäftlich zu profitieren? Aus meiner Sicht sind die Möglichkeiten ausgezeichnet, wenn Verantwortliche verstehen, wie Social Media funktioniert. Und das sehe ich als Hauptaufgabe für 2011 an. Unternehmen Orientierung und Lösungsansätze zu vermitteln, wie Social Media sinnvoll in den Arbeitsalltag integriert werden kann. „Mitreden, statt werben“ könnte die Überschrift eines Seminars heißen. Die Bedeutung ist meiner Meinung nach so hoch, dass es notwendig ist klare Ziele für Social Media zu formulieren und eine Strategie zu entwickeln. Es ist wichtig sich bei diesem Thema nicht zu verzetteln und genau zu überlegen, ob es für das jeweilige Geschäftsmodell nützlich ist, auf allen Plattformen dabei zu sein. Ich halte Xing, facebook, twitter und youtube für die wichtigsten Social Media-Anwendungen. Alles andere ist für KMU´s derzeit uninteressant.

7. Empfehlungsmarketing nutzen

Empfehlungsmarketing ist organisatorisch eigentlich ein Teil von Social Media. Doch ich muss weder bei Xing, noch in facebook oder twitter aktiv sein, um von meinen Kunden empfohlen zu werden. Ich halte Empfehlungsmarketing als eine immer stärker an Relevanz gewinnende Maßnahme des Internetmarketings. Es hat einen ähnlichen Stellenwert, wie Referenzen oder Testimonials auf der eigenen Website. Um Vertrauen aufzubauen, ist die Empfehlung ein sehr starkes Mittel. Wer es versteht Kunden zur Abgabe ihrer Empfehlung über qype oder KennstDuEinen zu bewegen, wird nicht nur aus suchmaschinentechnischer Sicht davon profitieren.

8. Blogs zur Unternehmenskommunikation einsetzen

Blogs sind zugegebenermaßen aufwendig zu pflegen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Der Nutzen von Blogs ist allerdings enorm. Beispielsweise interessiert meine Kunden das, was ich in meiner Branche zu sagen habe. Meinungen und Diskussionen sind für viele Menschen von Bedeutung. Entsprechend oft sind Blogs im Fokus der Suchmaschinen. Wer es versteht das Blog als  Kommunikationsinstrument geschickt für sein Business einzusetzen, kann damit Kunden gewinnen. Deshalb empfehle ich mittel- bis langfristig ein Blog neben der eigenen Website als Marketing-Plattform zu nutzen.

Soweit meine Tipps. Allen Blogleserinnen und Lesern wünsche ich ein erfolgreiches 2011. Feedback zum Beitrag wie immer gerne.

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