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Typo3-Backoffice-Konfigurationen aus Redakteurssicht – dilettantisch oder professionell?

Typo3 zählt unbestritten zu den am meist eingesetzten Content Management Systemen überhaupt. Ob Kleinunternehmen oder Konzern, es gibt wohl kaum eine Unternehmensgröße, wo die Lösung nicht im Einsatz ist. Für einen Internet-Redakteur, wie mich bleibt bei der Pflege mit Typo3 so gut wie kein Wunsch offen. Das CMS ist einfach zu bedienen und man kann sehr effizient damit arbeiten. Vorausgesetzt die Konfiguration wurde vom Entwickler und Administrator professionell umgesetzt.
 
Miserable Konfiguration des BackOffice

Typo3-Backoffice

Da ich häufig die Website-Pflege von Internet-Projekten übernehme, die mit Typo3 realisiert sind, habe ich einen guten Überblick, welche Typo3-Agentur hier saubere Arbeit liefert und welche nicht. Die letzte Zeit häufen sich jedoch Projekte, bei dem mir als Redakteur die Haare zu Berge stehen und ich mich frage, was sich die Entwickler dabei gedacht haben so ein miserabel konfiguriertes Backoffice zu übergeben.

Bisher bin ich ja durch meinen Partner Andreas Kempf von Web-Aktiv sehr verwöhnt worden. So, wie er eine Website vom Layout anlegt, so funktioniert sie auch im Backoffice. Also entsprechend konfigurierte Spalten, eine sauber aufgebaute Navigationsstruktur und ein durchdachtes CSS-Konzept für die Textgestaltung.

Keine Selbstverständlichkeit
Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, erfuhr ich kürzlich bei der Übernahme eines Projektes, bei dem das Template und die Struktur des Backoffice voneinander abwichen. Es wurde quasi gar nichts konfiguriert. Ob die rechte oder linke Spalte funktioniert, musste ich ausprobieren. Prompt viel das ganze Layout bei der Vorschau aus dem Rahmen. Und als ich zu texten begann, stellte ich fest, dass es gar keine sinnvolle Struktur zum Aufbau des Inhalts gab. Überschriften wurden eben mit einer größeren Schrift erstellt. Von H1, H2, H3-Tags hatte der Entwickler anscheinend noch nie was gehört.

Unnützes TemplaVoila
Ein anderes Projekt, welches ich kürzlich übernahm, ist mit TemplaVoila umgesetzt worden. Ansich ist das ja schon eine komfortable Sache, wenn die Möglichkeit besteht, sich komplette Layouts einfach zusammen zu klicken. Allerdings funktionierte das überhaupt nicht in der Ausgabe. Text- und Bildebenen überlappten sich. Für was wird dann TemplaVoila eingesetzt, wenn ich die Funktion überhaupt nicht nutzen kann?

Akzeptanzprobleme zu befürchten
Bei diesen Beispielen stellt sich mir die Frage, was passiert, wenn das ein unbedarfter Kunde pflegen soll? Anscheinend wird bei so machen Projekten überhaupt nicht daran gedacht, dass es den Redakteuren doch so einfach wie möglich gemacht werden sollte. Statt dessen müssen sie sich "durchwurschteln". Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn Vorurteile aufkommen Typo3 sei schwierig zu bedienen. Kein Wunder, wenn die Entwickler bei so was pennen. Leider kann diese Problematik Kunden überhaupt nicht vermittelt werden, weil die meist kein Know-how haben und sich auf ihre Agentur verlassen.

Appell an alle Typo3-Agenturen
Deshalb richte ich mein Appell an alle Typo3-Agenturen aufseiten des Backoffice ordentliche Arbeit abzuliefern, sonst verlieren die Kunden die Lust an der Pflege und ein geniales CMS wird unnötig schlecht geredet.

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